Wer liest denn da?

Das Literaturcamp im Norden

Wer liest denn da?

Tja, wer liest denn da so bei den Lesungen am Samstagabend? Die reinen Infos gab es schon letzte Woche, aber nun folgen die wirklich wichtigen Fragen. Alle Autoren haben übrigens die gleichen drei Fragen bekommen, allerdings habe ich für diesen Text nur Auszüge der Antworten verwendet.
Diesmal umgekehrt alphabetisch. Fairness und so.

Silke Stamm

Silke Stamm

Silke Stamm wittert hinter Labskaus eine weitreichende Verschwörung: „Labskaus, glaube ich, gibt es nicht. Davon wird nur manchmal gesprochen, weil es hier nicht sowas wie Kässpätzle mit gerösteten Zwiebeln gibt.“ Ihr Buch sollten alle lesen, die schon einmal eine Begegnung hatten, die sie gerne auf Anfang zurück gespult hätten. Und auch sonst alle.

Patricia Paweletz

Patricia Paweletz

An Labskaus hat Patricia Paweletz sich noch nicht getraut, aber dafür an die Spuren der Nazizeit und ihre Auswirkungen auf das Hier und Jetzt. Darum geht es nämlich in ihrem Lesungsbuch Unterwegs zu Gaby Glückselig.

Oliver Luser

Oliver Luser

Das Buch von Oliver Luser sollten alle lesen, die etwas über innere Widerstandsfähigkeit erfahren wollen. Sein Lieblingsort in Hamburg ist auf jeden Fall ein gutes Beispiel dafür, wie man es sich auch mal gut gehen lässt: „Ein hübsches Cafe in einem Park in Blankenese, das ich mit meiner Frau an einem Wochenendtrip nach Hamburg besucht habe.“

Maja Schendel

Maja Schendel

Am Samstagabend liest Maja Schendel eine ihrer Kurzgeschichten, sonst schreibt sie Sachbücher für Hundebesitzer und plant an Liebesromanen und Thrillern. Ihr Lieblingsort in Hamburg sind die Locations in denen ihre Lieblingsbands spielen. Zuletzt war es also die Sporthalle Hamburg mit einem Queens of the Stone Age Konzert.

Magret Kindermann

Magret Kindermann

Obwohl Essen eine ihrer Leidenschaften ist, kennt Magret Kindermann weder Labskaus noch Franzbrötchen. Aber die öffentlichen Bücherregale in einigen Hamburger-Bussen findet sie klasse. Ihr Buch Und dein Leben, dein Leben ist für alle die offen gegenüber Neuem sind.

Lotta Emilia

Lotta Emilia

Bisher hat die Poetry-Slammerin und Wahl-Hamburgerin Lotta Emilia noch kein eigenes Buch veröffentlicht, aber vielleicht in der Zukunft? Zu Franzbrötchen hat sie eine eindeutige Meinung: „Bitte noch warm, frisch aus dem Ofen!“

Leon Sachs

Leon Sachs

Wegen seines Thrillers Eleven ist einer von Leon Sachs Lieblingsorten in Hamburg der Holzhafen. Besonders geeignet ist das Buch übrigens für Fans von Verschwörungen, Hetzjagden und realen Schauplätzen.

Kristin Helmes

Kristin Helmes

Wer mehr im Leben möchte als nur „ganz ok“ und von erfolgreichen Menschen lernen möchte, sollte Das Bosskonzept von Kristin Helmes lesen. Und Franzbrötchen? „Ich finde sie gemein, sie sind so unendlich süß und starren einen beim Bäcker jedes Mal an und sagen, nimm mich mit… und dann schwupp wars das wieder mit „heute esse ich aber gesund“ :)“

Julia Dibbern

Julia Dibbern

Ein Hamburg-Buch hat Julia Dibbern auch schon geschrieben, für ihr Lesungsbuch Wolkendämmerung verspricht sie, aber auch eine spannende Geschichte mit interessanten Charakteren. Trotz vieler toller, neuerer Hamburg-Erinnerungen, findet sie jedoch, dass Franzbrötchen am Besten als Kindheitserinnerung schmecken.

Joyce Summer

Joyce Summer

Abends an der Alster sitzen. Oder wie Joyce Summer sagt: „Da kann ich die Seele baumeln lassen und mir
neue Mordsgeschichten ausdenken„ Ihr aktuelles Buch Tod am Kap ist übrigens etwas für Krimi-Fans, die komplett in die Geschichte eintauchen möchten und mit Stoff zum Nachdenken wieder auftauchen.

Dominik Bloh

Dominik Bloh (c) Ankerherz

Als liebste Leser hätte Dominik Bloh, die Menschen, die sich keine Bücher leisten können. Beim Thema seines Buches Unter Palmen aus Stahl nicht verwunderlich. Sein Lieblingsort in Hamburg ist der Hafen.

Cord Buch

Cord Buch (c) Jens Bruske

Auch Cord Buch ist wie einige der lesenden Autoren waschechter Hamburger, aufgewachsen in Altona. Da mag er Labskaus natürlich nicht nur sondern weiß auch, wie man es kocht. Ebenso wie Matjes Hausfrauenart oder Birnen, Bohnen und Speck. Er liest allerdings nicht aus einem Kochbuch sondern aus dem Lokalkrimi Flucht ins Viertel.

Christian Milkus

Christian Milkus

Christian Milkus war tatsächlich noch nie in Hamburg, ist sich aber sicher, dass das Literaturcamp sein tollste Erinnerung an Hamburg wird. Seine Bücher sollten übrigens alle lesen, die sich gerne entführen lassen. Also in „fremde Königreiche mit Magie, dunklen Kreaturen und fantastischen Tieren„.

Anke Messerle

Anke Messerle

Anke Messerles liebste Hamburg-Erinnerung ist das frühe Aufstehen im Urlaub um mit ihren Eltern auf den Fischmarkt zu fahren. Ihr Buch Das falsche Tabu ist für alle die es spannend mögen perfekt.

Anja Marschall

Anja Marschall

Wer glaubt, dass ein Leben jenseits der 70 möglich ist und außerdem auch noch gerne lacht, ist der perfekte Leser für Anja Marschalls Lesungsbuch Lizzi und die schweren Jungs. Sie selbst ist Hamburger Deern durch und durch, da gibt es keine einzelnen besonderen Momente oder Orte.

Angela Lautenschläger

Angela Lautenschläger

Angela Lautenschläger lebt seit ihrer Geburt in Hamburg, weshalb es hier ja gar nicht so schlecht sein kann, wie sie meint. Was lokales Essen angeht hat sie eine klare Meinung: „Franzbrötchen sind okay, Labskaus ist überhaupt nicht okay.“ Ihre Bücher sind unblutige Krimis mit Humor.

 

Feuer gefangen? Am Samstag, den 15. September ab 20 Uhr lesen alle diese fantastischen Autoren im Gemeindehaus der Hauptkirche St. Katherinen (Katherinenkirchhof 1) in Hamburg. Kommt vorbei, Wasser zum löschen hätten wir in der Nähe. Oder ihr kauft einfach eines der Bücher um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Danke an Litnity, ohne die diese Lesungen nicht möglich wären.

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